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King of Europe auf dem Hungaroring tags: Motolife , Action & Sports , Dotzlight , Dotzed , drifting , tuning , drifter , KoE , motorsports , King of Europe , video , , Dotz Drifter ,
High Performance Days tags: drifting , tuning , drifter , KoE , , , Formula 1 track , exhibition , sports cars , motorsports , King of Europe ,
SpongeBob am Hungaroring
posted: 07.08.2012
by: Christian Horvath
tags: Motolife , drifting , drifter , KoE , Formula 1 track , sports cars , motorsports , King of Europe , tuning , Dotz Girl , Dotz Drifter ,King of Europe-Leader Conti sprengt polnisches Top Duo, Adam Kerenyi wird Vierter 
Am vergangenen Wochenende machte die King of Europe mit dem fünften Rennen der Saison 2012 zum ersten Mal Halt am Hungaroring bei Budapest.
Die letzten Resultate von Lokalmatador und Dotz Teamrider Adam Kerenyi sorgten für regen Andrang auf den Bühnen.
Auch das Starterfeld war umfangreich: 51 Drifter wollten die Kurven austesten, die eine Woche zuvor noch von Vettel, Alonso & Co befahren wurden.
Die Streckenbegrenzung bestand aus Aufprallschutz-Elementen, die bei Motorradrennen verwendet werden (mit Skyleder überzogene Schaumgummi-Quader), sogenanntem „Sponge“, der...
...sowohl im Training als auch in der Qualifikation aufgrund zahlreicher Ausritte ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Mit Abstand häufigster Schaden an diesem Wochenende: eine abgerissene Stoßstange, die aufgrund ihrer filigranen Beschaffenheit nach dem Zusammenstoß oft nur noch in Bruchstücken vorhanden war.
Einen Ausflug ins Schwammgebiet leistete sich etwa der Rumäne Ciortan Calin.
Eine ganz andere Art von Problem hatte Adam Kerenyi: Der Ungar musste sich in der zweiten Qualifikationsrunde von seinem Kühlerschlauch verabschieden.
Da aufgrund des Reglements weitere Qualifikationsrunden nur erlaubt, wenn das Auto wieder funktionstüchtig ist, solange diese Qualifikation noch läuft, mussten sich Kerenyis Mechaniker beeilen. Das Team um Tomi meisterte aber auch diese Situation und...
...Kerenyi – inzwischen auch ohne Stoßstangen - konnte mit einer guten weiteren Runde die Quali als 8. abschließen.
Ein starkes mannschaftliches Auftreten zeigten die Polen in der Qualifkation: sie brachten sieben Fahrer unter die ersten Zehn. Sieger war Ciortan Calin vor Dawid Karkosik (Bild oben) und Piotr Wiecek, King of Europe-Leader Francesco Conti war 6. hinter Bartek Stolarski (Bild unten) und Dotz Teamrider Adam Kerenyi 8. nach der Qualifikation.
Nach dem von King of Europe-Chef Mike Proceur vorgenommenen Fahrerbriefing wurde es dann ernst.
In den ersten Battlerunden konnten sich alle Favoriten durchsetzen. Mit Ausnahme von Roman Kolesar, der gegen Kerenyi das Nachsehen hatte. Kerenyi somit ebenso unter den letzten 16 wie die drei Führenden der Gesamtwertung...
...Francesco Conti (im Bild), Benjamin Boulbes und Ciortan Calin.
Marcin Czarzasty war dann der nächste Gegner von Adam Kerenyi. Die beiden lieferten sich eine epochale Schlacht und nach zwei 5:5-Wertungen gab es einen Recall. Und da hatte der Dotz Teamrider mit dem höheren Durchschnittsdriftwinkel im ersten Run mit 6:4 den Vorteil auf seiner Seite und es reichte ihm ein 5:5 im Re-Run zum Aufstieg unter die letzen Vier.
In der anderen Hälfte des Tableaus zeigte sich der Italiener Francesco Conti wie schon die ganze Saison in bestechender Form und qualifizierte sich relativ mühelos für die letzten Acht, wo er auf den Polen Piotr Wiecek (im Bild) traf.
Nach einem 7:3 für den Italiener musste Wiecek alles auf eine Karte setzen und verlor das Duell nach einem Driftabbruch.
Das erste Semifinale bestritten also Adam Kerenyi und der Pole Maciej Bochenek mit seinem Nissan Skyline. Im ersten Lauf hatte der Pole aufgrund leichten Untersteuerns bei Kerenyis BMW Vorteile, die er bei einem ausgeglichenen Re-Run auch nicht mehr hergab. Bochenek zog mit 6:4 und 5:5 ins Finale ein.
Im zweiten Halbfinale sahen die Zuschauer ein großes Match zwischen Conti und dem Polen Dawid Karkosik. Trotz eines leichten Vorteils beim Durchschnittsdriftwinkel für den Italiener konnte Karkosik mit seiner aggressiven, auf Attacke ausgerichteten Fahrweise das Match offen halten. Im Recall war Karkosik zwar im ersten Run vorne, wurde jedoch im zweiten Lauf für einen kleinen Fehler hart bestraft und musste sich letztlich mit einem Platz im kleinen Finale zufrieden geben.
Dort traf Karkosik auf Adam Kerenyi. Im ersten Lauf war der Pole das leading Fahrzeug, jedoch setzte sich der Dotz Teamrider gleich ganz dicht an die Seite des Polen – so dicht, dass ihm der Reifenqualm zeitweise die Sicht nahm. Das war der Auslöser für einen Fehler des Ungarn und ein 3:7 im ersten Run. Trotz einer heroischen Kampfs und eines 6:4 im Re-Run musste Kerenyi nach zwei Podiumsplätzen hintereinander diesmal mit dem 4. Platz zufrieden sein.
Das Finale war dann eine Neuauflage des ersten King of Europe-Rennens in Posen: Maciej Bochenek gegen Francesco Conti. Der Pole setzte sich im ersten Lauf recht klar mit 6,5:3,5 durch, weshalb der Italiener volles Risiko gehen musste.
Conti distanzierte Bochenek beim Driftwinkel mit 28:25 und holte sich den Run mit 6:4, aber der Sieger mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Punkten hieß Maciej Bochenek.
Sieger und somit der SpongeBob vom Hungaroring: Maciej Bochenek (Mitte) vor Francesco Conti (links) und Dawid Karkosik. Vierter wurde Adam Kerenyi, der in der Gesamtwertung weiter Boden auf Calin und Boulbes gutmachen konnte. Conti führt mit 460 Punkten vor Boulbes und Calin mit jeweils 370 sowie Dotz Teamrider Adam Kerenyi mit 340 Punkten. Das nächste King of Europe-Rennen steigt Ende August in Rumänien.
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