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King of Europe: Adam Kerenyi is back
posted: 04.07.2012
by: Christian Horvath
tags: Action & Sports , drifting , drifter , KoE , sports cars , motorsports , King of EuropeAdam Kerenyi feiert mit dem zweiten Platz beim dritten King of Europe-Rennen in der Hitze von Piestany, Slowakei, ein gelungenes Comeback 
Temperaturen von nahezu 40°C, hitzige Duelle und die Weltpremiere der Dotz Helicam bildeten den Rahmen zum 3. Lauf in der King of Europe Serie.
Rund 80 Kilometer nordöstlich von Bratislava, am Flughafen von Piestany, kam es anlässlich der dritten Runde der europäischen Driftserie zu einer Weltpremiere: erstmals war bei einem Driftrennen die Dotz Helicam im Einsatz, um die explosive Driftserie erstmals aus der Vogelperspektive festzuhalten. Der ferngesteuerte Helikopter liefert digitale Bilder und FullHD-Videosequenzen.
38 Drifter trafen sich in der Slowakei, um sich den Herausforderungen der Strecke zu stellen, nachdem es erst einmal in der Stadt zu einer Fahrerparade kam.
Das hochkarätige Feld rund um drei Erstplatzierten nach zwei Rennen, Rennen Benjamin Boulbes, Francesco Conti und Lokalmatador Roman Kolesar, kündigte schon im Vorfeld einen Showdown an. Das starke Bud Mat Team aus Polen, das die erste Runde in Polen prägte und...
...der Gesamtzweite des Vorjahres, Dotz Teamrider Adam Kerenyi, der nach einigen Problemen mit seinem neu aufgebauten E36/46 wieder am Start war, bliesen zur Attacke.
Das Dotz Team war neben Kerenyi noch mit den beiden Italienern Marco Blasutta und Diego Quaranta vertreten,...
...aber auch der Wikinger Stian Jacobsen nahm die lange Anreise aus Norwegen auf sich, um sich nach einer bis jetzt guten Saison in der Skandinavischen Szene mit der Europäischen Elite zu messen.
Nach der Qualifikation war Dotz Teamrider Marco Blasutta mit einem Traumlauf in der 2. runde klar voran, gefolgt vom Polen Maciej Bochenek, der in Posen die erste Runde der KoE gewonnen hat, und dem italiener Amerigo Monteverde.
Adam Kerenyi, King of Europe-Champion 2010, folgte an der 7. Stelle.
Stian Jacobsen indes ist mit seinem radikalen Stil mitten hinein gefahren in die Spitze und beendete die Quali auf dem hervorragenden 10. Platz.
Titelverteidiger und Dotz Teamrider Diego Quaranta qualifizierte sich nach Schwierigkeiten in den ersten beiden Runden mit einem Sicherheitslauf als 20. für die K.O.-Runde.
Bevor das Rennen dann in die heiße Phase ging, war noch etwas Abkühlung angesagt. Und nichts war besser dafür geeignet als die Dotz Chill Out Base im Fahrerlager.
Wo man sich auch im mitgebrachten Pool entspannen konnte oder...
...auch mal eine Runde auf dem Dotz Kultbike durchs Gelände fahren konnte. Natürlich stilgerecht mit einer Fast Seven in der Drift Edition.
Weniger Abkühlung als vielmehr noch mehr Hitze besorgten dann noch Dotz Girl Steffi und...
...die Driftgirls in der Boxengasse, die Diegos Auto polierten.
Quaranta hatte davon jedoch nicht allzu viel, schied er doch in der ersten K.O.-Runde aus. Das gleiche Schicksal hat auch der Wikinger im Dotz Team, Stian Jacobsen erlitten, der trotz Überlegenheit durch einen Fahrfehler ausschied.
Gleich in der zweiten Battle-Runde kam es zum großen Schlager Blastutta gegen den Gesamtführenden nach zwei KoE-Läufen, Benjamin Boulbes. Der Franzose bestätigte mit zwei nahezu perfekten Läufen seine Traumform und konnte sich mit zwei Mal 6:4 gegen Blasutta durchsetzen.
Nachdem jedoch für Boulbes und Conti im Viertelfinale ebenso das Aus kam, hatten die verbliebenen Fahrer die Chance, in der Gesamtwertung Boden gut zu machen.
Im Semifinale traf Ciortan Calin, der auf nationaler Basis von Dotz gesponsert wird, auf den Polen Dawid Karkosik. Der Rumäne setzte seine besten Drift in den Asphalt, während Karkosik nach zuviel Risiko zwei Dreher verzeichnet und mit im Halbfinale klar mit zwei Mal 0:10 den Kürzeren zog.
Ebenfalls unter den letzten vier: Adam Kerenyi, der mit seinem neu aufgebauten BMW wieder zur alten Stärke zurückfindet, und der Pole Adrian Pekala. Im ersten Run setzte sich der Ungar aufgrund des besseren Driftwinkels klar mit 7:3 durch. Der ausgegliche Re-Run mit 5:5 verhalf dem Dotz Teamrider letztlich zu einem Platz im Finale.
Calin vs. Kerenyi lautete also der Showdown bei der dritten Runde zur King of Europe 2012. Der im ersten Lauf als Vordermann fahrende Calin konnte abermals seine Form bestätigen und setzte sich mit 6:4 durch.
In der Revanche-Runde jedoch konnte Kerenyi mit dem selben Ergebnis kontern. Ein sogenannter Recall musste dann die Entscheidung bringen.
Calin setzte sich wieder mit 6:4 durch, im Re-Run konnte der Rumäne die vehementen Angriffe von Kerenyi abwehren und mit einem 5:5 den Sieg in der Slowakei holen.
Sieger Ciortan Calin mit Adam Kerenyi (re.) und dem drittplatzieren Dawid Karkosik. In der Gesamtwertung der King of Europe führt weiterhin Benjamin Boulbes vor Conti und Calin. Dotz Teamrider: Quaranta liegt auf Rang 6, Blasutta ist 8. und Kerenyi konnte mit seinem zweiten Platz auf Rang 11 in der Gesamtwertung vorstoßen.
Mehr Bilder in unserer flickr gallery.
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