• Chilly Gonzales´ orchestral rap

    posted: 26.08.2011
    by: Christian Horvath
    tags: Music & Games
    Jason Charles Beck aus Kanada, eigentlich Jazz-Pianist, sticht scharf hinein in die eigentlich überschaubare Schnittmenge zwischen Klassik und Rap. 


    Nicht jugendfreie Stakkatotexte, eingebettet in klassische Klavier-Akkorde. Chilly Gonzales, kanadischer Pianist, verbindet Hip Hop und orchestralen Sound zu einem ganz neuen Stil. ©Denis Lacharme


    Unversöhnliche Genres? Der 39-jährige Kanadier, bürgerlich Jason Charles Beck, kommt aus der Bebop- und Free Jazz-Ecke. Immerhin hat er Jazz-Piano in Montreal studiert. ©Alexandre Isard


    Das gänzlich Unerhörte reizte ihn dann, zwei völlig konträre Musik-Richtungen zu vereinen: Rap und Orchesterpop. ©Denis Lacharme


    Das zeigte der Kanadier, der stets in Bademantel und Plüschschlapfen auftritt, erst vor kurzem eindringlich bei einem Konzert im Wiener Radiokulturhaus, wo er sein neues Album „The Unspeakable Chilly Gonzales“ präsentierte. Während er normalerweise mit rund zehn Streichern spielt, trieb er seinen Spielwitz diesmal mit einem ganzen Orchester an die Spitze. ©FM4/Pamela Rußmann


    Er zwang das Publikum zu Festzelt-Klatsch-Choreografien. Auch vom „Crowd-Surfen“ mochte er nicht lassen. Die Fans schulterten tapfer den 1,90-Mann, der am Ende nur eines wissen wollte: „Who touched my ass?“ ©FM4/Pamela Rußmann
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