• 160.000 beim Nova Rock-Festival

    posted: 15.06.2011
    by: Christian Horvath
    tags: Music & Games
    Das Mega-Rockfestival im Burgenland, das zahlreiche internationale Top-Acts auf die Bühne brachte, hat heuer 160.000 Besucher angelockt. Auf den beiden Bühnen der Pannonia Fields gaben sich übers Wochenende namhafte Bands wie Iron Maiden, Motörhead, Linkin Park und System of a Down das Mikro in die Hand.


    Keine Sintflut, nur Sonne: 160.000 strömten am vergangenen Wochenende zu den Pannonia Fields im Burgenland, um gleich zum Auftakt des Festival-Sommers einen der Höhepunkte der musikalischen Outdoor-Erfahrungen 2011 zu erleben.


    Drei Tage lang heizte ein spektakuläres Line-Up den von der brennenden Sonne angeheizten Musik-Fans in Nickelsdorf ein.


    Das Motto an der Grenze zu Ungarn lautete also: Staub und gute Musik. Wie immer standen den Fans gleich mehrere Bühnen zur Verfügung, wo dem jeweiligen Musik-Geschmack gehuldigt werden konnte.


    Tom Higgenson und seine Plan White T´s rockten sich durch das aktuelle Album „The Wonders of the Younger“.


    Eines der ersten Highlights am Samstag war Andrew Stockdale und Wolfmother. Die australischen Rocker mit starken Led Zeppelin-Anleihen spielten sich durch ihr gesamtes Portfolio mit Schwerpunkt auf dem ersten, selbstbetitelten Album.


    Steven Ansell, die Hälfte der Brighton-Rocker von Blood Red Shoes, zeigte gemeinsam mit Laura-Mary Carter, dass sie eigentlich Indie Rock spielen, obwohl sie diese Schublade wegen ihres Major-Vertrags ablehnen.


    Dass auch Berlin saftig rocken kann, bewiesen gleich danach Jennifer Rostock. Frontfrau Jennifer Weist sorgte mit ihren Mix aus Neuer Deutscher Welle-Revival und Hauptstadt-Rock für einen kurzweiligen Nachmittag.


    Am Feiertag ging es dann Schlag auf Schlag: Boysetsfire-Sänger Nathan Gray bewies der Menge, dass auch einige Jahre nach der Wiedervereinigung das Feuer immer noch in den Post-Punkern brennt.


    Die Schwedin Maja Ivarrson und ihre Sounds sorgten für Abwechslung im harten Programm und wurden mit ihrem Crossover zwischen Club-Sounds und Elektronik zur Überraschung des Wochenendes.


    Zum Ultimo kehren wir aber wieder zurück in die harte Schiene. Mit der armenisch-amerikanischen Kultband System of a Down, die man in Original-Besetzung im Grunde nicht mehr auf einer Bühne erwarten konnte, schloss das Nova Rock für heuer seine Pforten. Und trotz fehlender neuer Songs brachten System Hits wie „Chop Suey“ oder „Hypnotize“ die Stimmung in Nickelsdorf zum kochen.

    mehr Bilder: flickr
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